nebenan.de: #1 Plattform für 2,5 Mio. Nachbarn in Deutschland
57 min
•Feb 9, 2023over 3 years agoSummary
Ina Remers, founder and CEO of nebenan.de, discusses how her neighborhood platform has grown to 2.5 million users across 400 German cities by creating a local-first alternative to global social networks. The episode explores how social entrepreneurship addresses loneliness and social fragmentation through hyperlocal community building, while maintaining a sustainable business model that balances impact with financial independence.
Insights
- Social entrepreneurship represents a return to historical business practices where entrepreneurship and social responsibility were inherently linked, rather than a new invention
- Hyperlocal networks create behavioral change through proximity accountability—people moderate their tone when they know they're addressing actual neighbors, not anonymous global audiences
- The critical mass for neighborhood viability is approximately 100 active members, enabling sufficient diversity of skills and resources to answer most practical questions
- Loneliness and social isolation in developed nations stem from lifestyle fragmentation (frequent moves, remote work, algorithmic filter bubbles) rather than technological inevitability
- Multi-stakeholder monetization (residents, local businesses, municipalities, voluntary supporters) enables mission-driven platforms to achieve financial sustainability without compromising values
Trends
Relokalisierung (relocalization) as counter-trend to globalization, driven by data privacy concerns and social network toxicityNeighborhood platforms emerging as critical infrastructure during crises (pandemic, refugee influx, natural disasters)Municipal governments recognizing hyperlocal digital platforms as cost-effective channels for civic engagement and service deliveryGrowing demand for 'third places' and community infrastructure as remote work increases social isolationLocal commerce seeking digital alternatives to Amazon and Facebook that align with community valuesVoluntary micropayment models ($1-5/month) gaining traction as alternative to ad-based or venture-backed platformsIntergenerational appeal of neighborhood platforms across age groups, contradicting assumptions that young people only use global social networksTherapeutic potential of hyperlocal community engagement for mental health and recovery from depression/isolationEuropean expansion of neighborhood platforms indicating universal demand across developed economies
Topics
Social Entrepreneurship Business ModelsHyperlocal Community PlatformsLoneliness and Social Isolation in Developed NationsDigital Alternatives to Facebook and Global Social NetworksNeighborhood Infrastructure and Urban PlanningLocal Commerce Digital TransformationMunicipal Government Civic EngagementCrisis Response and Mutual Aid NetworksAlgorithmic Filter Bubbles vs. Chronological FeedsUser Verification and Identity in Online CommunitiesMonetization Models for Mission-Driven PlatformsEuropean Expansion StrategyMental Health and Community ConnectionRelokalisierung MegatrendNeighborhood Governance and Community Standards
Companies
nebenan.de
Primary subject; Germany's largest neighborhood platform with 2.5M users across 400 cities
Facebook
Cited as example of global social network with data privacy scandals that inspired nebenan.de's founding
PayPal
Partnered with nebenan.de during pandemic to double customer vouchers for local businesses
World Economic Forum
Initiated 'Der Große Neustart' (Great Reset) initiative supporting the podcast and social entrepreneurship
Diakonie Deutschland
Collaborating with nebenan.de on 'Dörfer mit Zukunft' project to expand platform to rural areas
Junge Helden
Non-profit organization co-founded by Ina Remers focused on organ donation awareness
People
Ina Remers
Guest discussing platform growth from 2015 founding to 2.5M users and social entrepreneurship philosophy
Christian
Co-founder whose personal experience moving to Berlin and not knowing neighbors inspired the platform idea
Sibylle Baden
Host of the podcast episode, conducting interview about social entrepreneurship and neighborhood platforms
Claudia
Co-founded organ donation awareness organization with Ina Remers after high school
Quotes
"Wir brauchen mehr Sozialunternehmen, sowohl in Deutschland als auch in Europa und global. Wir brauchen mehr Unternehmen, die nicht nur auf Gewinnmaximierung aus sind, sondern eben wirklich auch etwas Gutes für die Gesellschaft tun wollen."
Ina Remers•Early in interview
"Bei uns gibt es ein paar Eckpfeiler, an denen wird nicht gerüttelt. Das ist bis heute so, bei uns können sich nur Nachbarinnen und Nachbarn vernetzen. Es gibt keine globale oder nationale Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen."
Ina Remers•Discussing platform design principles
"Wenn 100 Menschen auf unserer App zusammenkommen, dann kriege ich auf mehr oder weniger jede Frage, die ich habe, eine Antwort. Das war auch tatsächlich immer so ein bisschen die kritische Masse."
Ina Remers•Discussing user growth metrics
"Die Nachbarschaft, die Chance ist, Menschen kennenzulernen und Dinge zu entdecken, die einem vielleicht nicht so nahe sind oder nahe liegen. Und wenn man dann eben wie gesagt das berücksichtigt und tolerant nachsichtig rücksichtigt ist, dann kann man da auch für sich selbst unglaublich viel lernen."
Ina Remers•Discussing benefits of neighborhood connection
"Wenn ich meine Zeit und mein Know-how Dingen widme, die gut sind, dass ich dann wirklich einfach maximal motiviert bin und maximal Leistung abrufen kann."
Ina Remers•Discussing personal motivation for social entrepreneurship
Full Transcript
An Tag eins war uns schon klar, dass wir alle Akteure einer Nachbarschaft einbinden wollen. Also Nachbarin und Nachbarn sind natürlich das naheliegendste. Aber es gibt dann noch lokale Gewerbe als ein Beispiel, die extrem wichtig sind auch für die Infrastruktur in den Nachbarschaften. Und eben dann wirklich der öffentliche Sektor, also Verwaltung und Gemeinden und Stadtverwaltung. Willkommen bei der Große Neustart, einem Aufruf des World Economic Forums, die Welt smarter, grüner und fairer zu machen. Unterstützt wird die Initiative in Deutschland von Publizistin Siebille Baden, die sie mitnimmt auf eine Reise in ein neues Wirtschaftsmodell. Heute begrüße ich Ina Remers. Sie ist Geschäftsführerin und Gründerin von Nebemann, Deutschlands größter Nachbarschaftsplattform. 2015 in Berlin gegründet, zählt das Unternehmen heute 2,5 Millionen Nutzer, verbindet Nachbarn aktiv in 400 deutschen Städten, hat 130 Mitarbeiter und macht erste Schritte in Spanien und Frankreich. Frau Remers, ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg. Direkt meine Frage dazu, ein Sozialunternehmen wie Iris, das nun innerhalb so kurzer Zeit so stark wächst und im Kern ja wirklich Gutes tut. Ist das Ihrer Meinung nach das neue Businessmodell für unsere Zeit? Ja, definitiv. Ich bin der Meinung, dass wir mehr Sozialunternehmen brauchen, sowohl in Deutschland als auch in Europa und global. Wir brauchen mehr Unternehmen, die nicht nur auf Gewinnmaximierung aus sind, sondern eben wirklich auch etwas Gutes für die Gesellschaft tun wollen. Aber denke eben auch, dass es ein Stück weit eine neue Erfindung ist im Sinne von der Begrifflichkeit, die wir dafür jetzt verwenden. Und gleichzeitig sehe ich, und gerade wenn man in die Vergangenheit schaut, also sehr weit in die Vergangenheit, dass Unternehmertum und Verantwortung eigentlich schon immer extreme eng miteinander verboben war. Ich glaube nur, dass der Teil der Verantwortung eben zugunsten der Gewinnmaximierung in den letzten Jahrzehnten schwer gelitten hat, sozusagen. Also der Turbo-Kapitalismus, da sozusagen die Verantwortung so ein bisschen an den Rand gedrängt hat. Aber Unternehmer, Unternehmerinnen und Unternehmertum war immer sehr, sehr eng und oft ja eben auch sehr lokal mit Verantwortung verknüpft. Das heißt, wir können da in die Zukunft blicken und gleichzeitig, glaube ich, auch uns an das erinnern, was da auch schon mal war oder eben auch teilweise noch existiert. Und sehen aber definitiv aktuell, dass das auch wieder viel enger zusammenwächst. Also vor allem auch, weil die junge Generation einfach das auch zu einem wichtigen Kriterium macht. Ja, sicherlich auch, weil sich unsere Zeit ja enorm verändert und wir nach neuen, alten, den besseren Möglichkeiten suchen. Sie haben ja 2015 diesen Weg gestartet mit ihren Freunden, Kollegen, Kommiliton. Ich weiß nicht, was waren die? Ja, Kollegen, Freunde, ehemalige Kollegen, genau. Also es war so ein Zusammenschluss, aber eben eher aus dem beruflichen Kontext. Und wenn wir uns heute den Erfolg angucken von nebenan.de, dann haben Sie ja wirklich direkt den Finger in die Wunde gelegt und das passende Serum gefunden. Können Sie mal die Situation beschreiben, zurück 2015, wie es überhaupt dazu kam, dass Sie nebenan gründen? Ja, da gab es ein paar Momente. Also als erstes war das ja jetzt mal ganz global betrachtet, 2014, 2015, die Zeit als die großen sozialen Netzwerke wie jetzt eben, also allen voran Facebook, wo man so das Gefühl hatte, da läuft irgendwie was so ein bisschen schief, die überschreiten so ein bisschen ihren Zenit, die ersten Datenschutz, Skandale, unerwünschte Nebenwirkungen, also ein Rassismus, Hass und Hetze. Also plötzlich wurde das alles, kehrte das sich so ein Stück weit. Und es gab tatsächlich dann so eine Art Megatrend der Aufkam, der sich eben Relokalisierung nannte. Und man das an ganz vielen Stellen beobachten konnte, dass ja, dass es eine große Errungenschaft ist und war und bis heute eben wie gesagt ist, dass wir so global denken, so global handeln, so global vernetzt sind, aber dass das eben auch Schattenseiten hat. Und der zweite Punkt war, dass wir neben der globalen Entwicklung eben auch die technologische Entwicklung haben und auch gemerkt haben, gerade eben soziale Netzwerke besser durchschauen konnten, sozusagen mit ihrer Strategie immer mehr Aufmerksamkeit, also ins Online-Dasein zu ziehen. Und darunter eigentlich auch tatsächlich das echte Leben außerhalb meiner Filterblase leidet und gelitten hat. Und das waren so zwei Punkte, die uns tatsächlich sehr beschäftigt haben. Und dann gab es eben einen ganz konkreten Fall, als damals mein mitgründer Christian und auch wirklich Vater der Idee, muss man sagen, damals selbst umgezogen war in Berlin und eben ja, dieses Gefühl wieder hatte, so jetzt wohne ich hier schon seit drei Monaten, aber ich kenne noch gar niemanden. Und jetzt klingel ich einfach mal und guck mal, was passiert. Und alle extrem erstaunt waren, dass es einfach nur der Nachbar ist, der geklingelt hat und nicht der Paketboote oder jemand, der einem was verkaufen will. Und letztlich hatten alle sozusagen nach so einem einfach freundlichen Gespräch auch Lust und gesagt, Mensch, das war aber schön, die können wir denn in Kontakt bleiben. Und das war dann so der Beginn von Leben an DE. Was macht denn einen guten Nachbarn überhaupt aus? Ich glaube, es sind drei Dinge. Das erste ist tatsächlich Hilfsbereitschaft. Ich glaube, wir leben dann Tür an Tür, wir leben eng beieinander und da ist es achtsam zu sein und hilfsbereit aufeinander sozusagen eingehen zu können. Ich glaube, ein ganz wichtiger, ein ganz wichtiger Aspekt. Also einfach so ein bisschen mit offenen Augen durch die durch die eigene Nachbarschaft gehen können. Empathie eben, also dass man einfach in der Lage ist, sich ja oder in die Lage des anderen hinein zu versetzen und natürlich auch Toleranz. Nachsicht, Rücksicht sind ganz, ganz wichtige Aspekte. Ich sage es auch gerne immer wieder, wir leben in einer Welt, in der wir eben wie gesagt gerade durch den digitalen Fortschritt und die sozialen Netzwerke in, in ja, wirklich in Filterblasen agieren, wo wir sehr viel nur noch eigene Meinungen oder gleiche Meinungen sozusagen hin und her schieben. Und die Nachbarschaft, die Chance ist, Menschen kennenzulernen und Dinge zu entdecken, die einem vielleicht nicht so nahe sind oder nahe liegen. Und wenn man dann eben wie gesagt das berücksichtigt und tolerant nachsichtig rücksichtigt ist, dann kann man da auch für sich selbst unglaublich viel lernen und entdecken eben auch. Wenn Sie das jetzt so beschreiben, Nachbarschaft, Toleranz, Empathie, das waren ja 2014, 15 nicht die Hauptzutaten für ein erfolgreiches Business. Wie haben Sie sich denn jetzt zusammengeschlossen und was waren die ersten Schritte? Ja, also die ersten Schritte waren wirklich, also tatsächlich wirklich so eine Art Gegenmodell zu entwerfen, also ganz klar zu sagen, bei uns gibt es ein paar Eckpfeiler, an denen wird nicht gerüttelt. Das ist bis heute so, bei uns können sich nur Nachbarinnen und Nachbarn vernetzen. Es gibt keine globale oder nationale Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen. Das heißt, dass das Besondere liegt in diesem Lokal. Und dadurch entsteht eben auch tatsächlich eine ganz andere Form des Umgangs miteinander, weil ich eben weiß, das ist ja meine Nachbarin und mein Nachbar, wir leben Tür an Tür und vielleicht überlege ich mir mal, welchen Ton ich anschlage. Also das war ein ganz wichtiger Aspekt und eben, dass wir gesagt haben, wir bauen, wir arbeiten eben nicht mit einem Algorithmus, der mir immer wieder nur das vorschlägt, was ich irgendwie eh gut finde, sondern wir machen wie eine Art schwarzes Brett und alles kommt da chronologisch rein, sodass ich eben wirklich auch in die Auseinandersetzung komme mit anderen Menschen, in den Diskurs ins Entdecken und daran haben wir eben bis heute festgehalten. Gleichzeitig ist es aber eben natürlich so und das wussten wir von Anfang an, dass das ein, man nennt das so schön, ein Moonshot-Thema ist, also dass das eben tatsächlich was ist, was sehr viel Zeit braucht und auch natürlich sehr viel Unterstützung, also finanzielle Unterstützung. Wir haben uns ganz zu Beginn auch gefragt, ob wir als Non-Profit-Organisation gründen sollten, einfach weil man mit Gründer Till und ich in dem Non-Profit-Bereich schon Erfahrung hatten und das war aber letzten Endes auch ausschlaggebend, warum wir es nicht getan haben, weil eben auch klar war, dass ein soziales Netzwerk betreiben sehr viele Ressourcen benötigt und gleichzeitig waren wir auch überzeugt davon, dass es sehr viele Themen gibt, die sich durchaus in ein Businessmodell übertragen lassen, im lokale Gewerbe einzubinden, die Städte und Gemeinden einzubinden und eben tatsächlich auch, wie wir es ja bis heute haben, Förderer und Förderinnen für unsere Plattform zu gewinnen, die eben tatsächlich freiwillig Geld geben, um diese Plattform zu unterstützen. Jetzt sind sie ja auch schon erfolgreich und man kennt ihre Plattform. Im ersten Jahr, wie gewinnt man denn Nachbarn? Also sie sind ja sicher nicht von Haus zu Haus getogen, haben sie erstmal eine App entwickelt oder was haben sie gemacht? Ja, also im allerersten Schritt haben wir tatsächlich erstmal eine Website kreiert. Also das erste ist ja so, man hat so eine eigene Idee und findet die irgendwie ganz toll und der nächste Schritt ist eben herauszufinden, ob man irgendwie so die einzige ist, die das gut findet oder ob es da vielleicht noch ein paar Leute mehr gibt. Das hat eben ja damals mein Mitgründer Christian so eindrucksvoll gemacht, indem er eben wirklich in seiner Straße hoch und runter gegangen ist und geklingelt hat bei seinen Nachbarn und eben gefragt hat. Und im Anschluss daran haben wir eben tatsächlich eben eine Website entwickelt. Tatsächlich die ersten, ich glaube zwei Jahre, wenn ich mich recht erinnere, waren wir wirklich Desktop only. Also man konnte uns nur über unsere URL dann ansteuern. Die Apps haben wir dann nachgelagert entwickelt. Ich glaube nach anderthalb Jahren haben wir damit angefangen und haben dann tatsächlich, sind dann tatsächlich von Haus zu Haus oder von Tür zu Tür gezogen, weil die entscheidende Frage war ja, wir vernetzen und das ist auch nochmal ein großer Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken. Wir vernetzen Menschen, die sich vorher nicht kannten, obwohl sie so nah beieinander wohnen. Und dann war natürlich die Frage, okay, wie erreichen wir diese Menschen eigentlich, weil das man sich jetzt einfach weiter erzählt ist, dass so dieser virale Moment entsteht, dass es dann eher unwahrscheinlich. Und dann kam uns wirklich die Idee des Briefkastens. Ganz klassisch, ganz old school zu sagen, wir werfen eine Einladung ein und das habe ich eben damals in meiner Nachbarschaft dann auch gemacht. Da fühlte ich mich ein bisschen zurückversetzt in meine Zeit, als ich als 14-Jährige immer diese Werbeblättchen verteilt habe, den Briefkästen, um mir ein bisschen was dazu zu verdienen. Da war ich glaube ich zwei Tage unterwegs, um wirklich in meiner Nachbarschaft jetzt alle Einladungen zu verteilen. Und das hat tatsächlich super gut funktioniert und tut es tatsächlich bis heute. Also das ist einer unserer Wachstumskanäle, über die wir den Menschen erzählen, dass es uns gibt. Wenn Sie sagen, das hat prima funktioniert. Also ich stelle mir jetzt vor, Sie klingeln, ganz am Anfang Sie klingeln und erzählen mir das, dass Sie das jetzt aufbauen. Oder ich finde das im Briefkasten, rein von der Prozentzahl. Im ersten Jahr, wie viel Prozent haben aktiv reagiert? Das ist schwer zu sagen, weil wir natürlich ganz unterschiedliche Maßnahmen gefahren haben. Aber was ich sagen kann, ist, dass wir in dem Moment, in dem wir die Zettel verteilt haben, innerhalb von einer Woche tatsächlich eine Nachbarschaft auf über 100 Nachbarinnen und Nachbarn angewachsen ist. Das war auch tatsächlich immer so ein bisschen die kritische Masse. Also wenn 100 Menschen im ländlichen Raum können es auch ein paar weniger sein, aber wenn ich jetzt mal Berlin als Beispiel nehme, Hamburg, München. Wenn da 100 Menschen auf unserer App oder in der Nachbarschaft online zusammenkommen, dann kriege ich auf mehr oder weniger jede Frage, die ich habe, eine Antwort. Und das hat eben tatsächlich mit den Zetteln sehr gut funktioniert. Also um die 100 Menschen haben immer drauf reagiert. Und deswegen haben wir das eben auch so beibehalten und verteilen bis heute auch Einladung. Das hätte ich mal schon eher sehen sollen. Ich wohne hier in Berlin im Kurves in Damm. Und als wir hier eingezogen sind, auch so wie Sie in dem Briefkasten, das verteilt, wir sind neu. Und das war es auch. Ja, aber es ist schön, überhaupt das Sie es gemacht haben. Weil wie gesagt, das war ja so der eine große Punkt, der uns immer so ein bisschen entgegenschlug am Anfang oder teilweise heute noch so dieses, ja aber warum braucht es denn dafür ein Online-Netzwerk? Da gehe ich doch einfach rüber zu meinem Nachbar oder zu meiner Nachbarin in Klingel. Und dann stelle ich immer gerne die Gegenfrage und frage, haben Sie es schon mal gemacht? Ja. Haben Sie es tatsächlich getan? Und das ist eben der Punkt, die meisten machen es eben einfach nicht und die Hürde ist einfach etwas geringer, sich erst mal online zu begegnen. Das ist eben einfach so. Wenn wir jetzt den Zeitsprung machen zum Heute. Also heute haben Sie denn mal lockere 2,5 Millionen Nachbarn auf Ihrer Plattform, die was genau da machen. Können Sie das vielleicht ein bisschen an zwei, drei Beispielen beschreiben und auch, wie man sich anmeldet und ob es dann Hürde gibt? Ja, gerne. Vielleicht als allererstes zum Anmeldungsprozess. Man meldet sich eben bei uns mit Vor- und Nachnamen und Adresse an. Uns ist wichtig, dass sich die Menschen mit Klarnamen anmelden. Also eben einfach so, wie Sie auch auf dem Klingelschild stehen oder eben am Briefkasten. Das dafür wiederum geben wir den Menschen ja einen geschützten Raum, indem sie sich wirklich nur mit Ihrer Nachbarschaft austauschen. Bis vorhin geht die Nachbarschaft. Also jetzt? Ja, also wir achten da, wir haben die tatsächlich alle selbst geschnitten, so nenne ich das immer auf der Karte. Es gibt ja kein Nachbarschaftskartenmaterial. Also das ist wirklich Crowd & Community Source. Also wir haben das auch mit Hilfe der Nachbarinnen und Nachbarn gemacht und eben mit einem Team bei uns, die das gemacht haben. Das Wichtige ist sozusagen, dass es wirklich eine, dass man sich damit identifizieren kann. Also Berlin ist ja ein sehr schönes Beispiel. Anhand der Kiez kann man Nachbarschaften schon sehr gut definieren. In manchen Orten des Landes ist es ein bisschen schwieriger, aber man schaut eben immer, dass es natürliche Abgrenzung gibt. Es gibt ja Bahnschienen, große Straßen, also wirklich, ja entweder, dass es so bekannt ist und man den Begriff schon so verwendet oder eben, dass es anhand geografischer Gegebenheiten eben gemacht wird. Und ich sage mal, im Schnitt sind es so um die 5000 Haushalte ungefähr jetzt in Berlin. Man kann sich immer so wenig vorstellen, aber so 10 Straßen ist immer so ein bisschen so ein Block, um es mal so ganz grob zu beschreiben. Und dann gibt es eben diesen, ja genau, Anmeldeprozess, Registrierungsprozess, Verifizierungsprozess. Also auf diesen Einladungen zum Beispiel ist ja ein Code, der dann für bestimmte Straßenzüge gilt, dass wir eben auch dann verorten können, ob die Person wirklich in der Nachbarschaft lebt. Und dann ist es eben wie gesagt dieser Fied, dieser chronologische Fied, also dieser Art schwarzes Brett. Und dann ist es tatsächlich so bunt, wie man sich es dann eben auch vorstellt bei Nachbarschaft, was die Themen anbelangt. Aber ich teils eigentlich immer ganz gerne ein in so die praktischen Themen, also die ganz klassische Nachbarschaftshilfe. Also wer kann mir die Bohrmaschine ausleihen oder eben wirklich auch viel ausgefallene nachher Sachen. Und das ist eben wiederum das Schöne an dieser Idee, dass ich eben, wenn ich eine Frage habe, nicht eine Nachbarin-Bahn oder eine Nachbarin-Frage, an dem ich rüber gehe und klingel, sondern eine Hunderte fragen kann und damit die Chance, dass ich auch eine positive Reaktion bekomme, dass es so viel höher ist. Also wenn ich dann eben die Heißklebepistole brauche, weil ich irgendwie gebastelt habe mit meinen Kindern, dann kriege ich auch darauf eine Antwort. Also diese praktischen Dinge, oder wer kann mir eine Sackkarre leihen oder wer kann mit mir die Waschmaschine runter schleppen. Das sind die Dinge, dann gibt es eben das Thema Verkaufen, Kauf, Verschenken, Teilenlein. Also alles, was so dieses, wenn man so Dinge austauscht, das ist super praktisch natürlich in der Nachbarschaft, einfach weil man diese kurzen Wege hat. Und dann gibt es Empfehlungen. Also es wird sehr viel nach einem Arzt, nach einer guten Physiotherapie. Gerade für ältere Menschen gibt es einen Friseur, der nach Hause kommt und vielleicht zu Hause frisiert. Also ganz tolle Fragen, wo ich gar nicht wüsste, die kann mir Google so gar nicht beantworten. Oder jetzt bei mir gerade heute in der Nachbarschaft, ja wir planen eine Familienfeier mit 15 Leuten, hat jemand nie Idee. Und dann trudelt das alles ein, das ist total toll. Das könnte mir Google so nicht beantworten, zumindest nicht in Kürze der Zeit. Und dann gibt es einen großen anderen Blog und den beschreibe ich eben einfach immer gerne mit dem Wunsch nach Gemeinschaft. Also Menschen, die Gleichgesinnte suchen, die den Austausch suchen, die gemeinsam was unternehmen wollen. Also ob das eben Sport ist oder ein Spieleabend oder einfach mal gerade auch während der Pandemie mal spazieren gehen sozusagen auf Abstand. Also da entstehen natürlich auch extrem emotionale Geschichten und ganz viele Dinge, weil es tatsächlich immer mehr Menschen gibt, auch in unserem Land, die wirklich einsam sind oder sehr, sehr wenige soziale Kontakte haben. Ich denke, das ist auch der Schlüssel. Social Entrepreneurship, also gemeinwohl orientiertes Wirtschaften, füllt ja eine Lücke, eine wichtige Dienstleistung in der Gesellschaft. Und das World Economic Forum schätzt sogar, die haben einen Studio dazu herausgegeben, dass die Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen einen positiven Einfluss auf das Leben von fast einer Milliarde Menschen auf der Welt haben könnte. Sie haben nun Einfluss auf 2,5 Millionen Menschen hier in Deutschland. Nach Ihrer Einschätzung hat die Politik und die Wirtschaft dieses Potenzial schon erkannt? Ja, ja, ich glaube schon, dass wir ja verschiedene Sozialunternehmen, aber jetzt mal für uns gesprochen, durchaus, da ich nenn's mal eine Ergänzung haben, zu dem, was sozusagen die politischen Rahmenbedingungen sind. Also ich gebe mal ein Beispiel, als wir letztes Jahr eben in die, als die Ukraine überfallen wurde, als dann sozusagen die Flüchtlingsströme nach Deutschland kamen. War es tatsächlich unsere Plattform neben vielen anderen, das ist natürlich ganz wichtig zu erwähnen, die aber ja schon existiert hat. Das heißt, wir hatten 2,5 Millionen extrem hilfsbereite Menschen auf unserer Plattform, also ein wirklich beachtlicher Teil der Zivilgesellschaft, die in dem Moment aktiv geworden sind oder wo wir sagen konnten, Mensch, wie können wir mit unserer Plattform hier unterstützen, wo sozusagen andere Strukturen erst geschaffen werden müssen, Entscheidungen müssen erst, aber dieses Ad hoc helfen und im Lokalen helfen, das ist extrem wichtig und das wurde ja auch im vergangenen Jahr immer wieder und auch während der Pandemie immer wieder betont, wie wichtig sozusagen der Beitrag der Zivilgesellschaft ist und das sehen wir auf unserer Plattform mit jeder Krise, die sozusagen kommt und wir gehen ja davon aus, dass es nicht weniger werden. Und deswegen glaube ich, ist es ein ganz wichtiger und nicht zu verachtender Teil und gleichzeitig wünscht man sich natürlich schon dann an manchen Stellen, ja gerade von der Politik, an manchen Stellen da einfach auch ein bisschen mehr Unterstützung oder Support, einfach zu sagen, wie können wir diese Infrastruktur, also weil das sind wir, wir sind dann sozusagen eigentlich eine systemrelevante, nekritische Infrastruktur, gerade in Krisenmomenten, wie kann diese Struktur und Infrastruktur weiter ausgebaut werden, wie kann sie unterstützt werden, also das ist so was, was man sich manchmal so ein bisschen auf so einer übergeordneten Ebene ein bisschen mehr wünschen würde und gleichzeitig beirrt uns das auch nicht, weil wir einfach weitermachen, weil wir ja sehen, wie groß der Einfluss eben ist und auch noch sein kann, wenn sich uns noch viel mehr Menschen anschließen. Wenn man als Nachbar gefragt ist, ist man ja, denn wirft anders ja zurück auf seine Kernwerte. Man kann ad hoc reagieren, wenn man möchte und kann sich unheimlich schnell zusammenschließen, wenn man möchte. Und das haben natürlich Ihre Mitglieder voraus mit bürokratischen Abwicklungen. Fällt Ihnen ein Beispiel ein, von dem Sie sagen, das war wirklich eine Meisterleistung, wie Ihre Mitglieder da reagiert haben oder was Sie auf die Beine gestellt haben? Ja, also wie gesagt, gerade in diesen beiden großen Krisenmomenten, ich sag mal so, der erste Lockdown damals im März, April 2020, war definitiv eine Meisterleistung, also unserer Nachbarin und Nachbarn sich eben darauf so schnell einzustellen. Wir vergessen es ja immer ganz schnell, aber gerade in dem ersten Lockdown war ja wirklich auch die Ansage, vor allem für Risikogruppen, einfach die eigenen vier Wände nicht zu verlassen. Und da war die Nachbarschaft von immenser Bedeutung, weil wenn ich dann bei Facebook 1000 Freunde auf der ganzen Welt habe, hat mir das in dem Moment herzlich wenig geholfen. Und da ist die Nachbarschaft eben wirklich eingesprungen und hat Einkäufe erledigt, hat für Familien, die sozusagen im Homeoffice und Kinder betreuen und arbeiten, hat für andere gekocht. Also da gab es eben auch sehr viele Geschichten, wo wirklich gesagt wurde, okay, wem kann ich irgendwie helfen, wem kann ich was abnehmen, indem ich mich zum Abendessen koche, für eine Familie, die doppelt belastet ist, oder eben jetzt gerade auch wieder eine sehr, sehr, ja, einfach auch bewegende Geschichte von einer Person, die eben nach einer, also mit einer Krebserkrankung jetzt nach mehreren Wochen aus dem Krakenhaus nach Hause gekommen ist und eben einfach zu schwach ist, sich um all die Dinge des Alltags zu kümmern und eben in der Nachbarschaft gefragt hat, ob eben, ja, wenn die Nachbarinnen und Nachbarn kochen, dann vielleicht ab und zu mal eine Mahlzeit sozusagen übrig ist für die Person, weil sie einfach zu schwach ist und es gibt Dinge, die da greift dann das Pflegenetz und das ist alles richtig und dann gibt es aber halt diese kleinen Dinge dazwischen, die so entscheidend sind, ja, für, ja, Genesungen, Gesundwerden, gesund bleiben, das sind jetzt so mal konkrete Beispiele, die schon sehr dann auch ans Herz gehen. Das ist ja auch wichtig, wir haben ja jetzt über Großstädte vor allen Dingen gesprochen, das ist ja in Grunde genommen wichtig, auch für jedes Dorf, es ist ja nicht so, dass das alles gewachsen ist, überall ziehen die Leute hin und weg. Sie sagen, Sie sind in 400 deutschen Städten. Ist das normal verteilt auf ganz Deutschland oder wie sieht das aus bei Ihnen? Ja, also es ist, wenn man auf die Landkarte schaut, tatsächlich normal verteilt, es ist sozusagen von den großen Städten immer weiter durchgesickert, sage ich jetzt mal, in die mittelgroßen Städte, was eben noch sehr wenig bedient wird von uns, ist der ländliche Raum. Da haben wir ein Projekt aktuell auch mit der Diakonie Deutschland, wo wir sozusagen, das nennt sich Dörfer mit Zukunft, wo wir eben tatsächlich auch kooperieren und nebenan die auch in die Dörfer bringen. Ich bin selbst in einem ganz kleinen Dorf aufgewachsen und kann das ganz direkt beobachten, das, was Sie gerade auch schon angesprochen haben, dass diese romantische Vorstellung von, da kennt sich dann jeder und da hilft sich jeder und das ist an manchen Stellen sicher noch so, aber auch da verändern sich die Dinge rasant und vor allem auch der Alltag der Menschen verändert sich rasant, sodass man sich eben nicht ständig dort auf der Straße begegnet, mal abgesehen davon, dass dort sowieso jeder Meter immer mit dem Auto zurückgelegt wird. Also Begegnung ist dort auch nicht mehr selbstverständlich und da haben wir auf jeden Fall noch einfach viel zu tun und das ist auch wirklich unser Ziel, dass letzten Endes nebenan die Ehen ganz Deutschland genutzt werden kann. Jetzt sagen Sie, Sie arbeiten zum Beispiel mit der Diakonie zusammen, das ist ja eine tolle Idee. Sie haben auch inzwischen 130 Mitarbeiter. Ja, wie sieht denn Ihr Finanzierungsmodell aus? Das Finanzierungsmodell basiert auf mehreren Säulen, sag ich jetzt mal, und die sich tatsächlich auch so ein bisschen organisch über die Zeit entwickelt haben. Also Antag 1 war eigentlich uns schon klar, dass wir alle Akteure einer Nachbarschaft einbinden wollen, also Nachbarin und Nachbarn sind natürlich das naheliegendste, aber es gibt dann ja eben noch lokale Gewerbe als ein Beispiel, die extrem wichtig sind auch für die Infrastruktur in den Nachbarschaften und eben dann wirklich der öffentliche Sektor, also Verwaltung und Gemeinden und Stadtverwaltung. Das heißt, das ist eben tatsächlich eine Säule, also lokale Gewerbe können sich bei uns registrieren, bekommen ein eigenes Profil und können dann eben über einen monatlichen Beitrag dann eben bei uns teilnehmen, sozusagen und präsent sein. Das ist ein Punkt, das andere ist wirklich ja die Präsenz der lokalen Verwaltung, also zum Beispiel hier in Berlin sind mehrere Bezirksämter bei nebenan.de auch registriert, um eben tatsächlich Bürgerinnen Kommunikation zu betreiben, Informationen zu geben, Umfragen zu machen, einfach nah dran zu sein, an denen Menschen, die in ihren Bezirken leben. Dann gibt es die Säule der Förderer und Förderinnen, das sind eben wirklich Privatpersonen, die bereit sind, 1, 2, 3, 4, 5 Euro im Monat freiwillig zu geben, dafür, dass sie eben einen Sinn in unserem Produkt sehen und einen Mehrwert und dafür eben gerne bezahlen. Also das ist sozusagen der Aufruf auch an uns zu sagen, wir haben ein alternatives Geschäftsmodell zu Facebook und Co. Und wenn euch das sozusagen was wert ist, dass es uns gibt, dann brauchen wir eure Unterstützung und das machen tatsächlich viele Nachbarinnen und Nachbarn. Und dann gibt es eben auch bei uns auf der Plattform ein also in Anführungsstrichen relativ klassisches Werbemodell, im Sinne von, dass es 2, 3 Flächen auf dem Feed gibt, die eben mit Werbung bespielt werden. Also so setzt sich das bei uns zusammen und ja, so dass wir da ein ausgewogenes Geschäftsmodell haben. Und die Resonanz ihrer Mitglieder darauf, also jetzt auf Gewerbe, Werbung etc.? Ja, also tatsächlich sehr gut. Lokale Gewerbe hatten es natürlich jetzt vor allem in der Pandemiezeit relativ schwer und es ist nach wie vor so, dass lokale Gewerbe noch so ihren, ich sag mal, in der digitalen Welt ja irgendwie noch so ihren Platz suchen und vor allem darin natürlich ja auch eine große Gefahr sehen, was ja auch berechtigt ist und was wir alle beobachten können. Und gleichzeitig spielen die eben so eine wichtige Rolle für die lokale Infrastruktur und da haben da eben bei uns hier einen sehr guten Platz gefunden und das macht sich tatsächlich auch bemerkbar. Vor allem jetzt so in den letzten 12 Monaten, dass das sehr gut angenommen wird. Sie haben vorhin kurz das Thema Einsamkeit angerissen, auch das ich jetzt gerne zurückkommen würde. Die Zeitschrift BMJ hat eine amerikanische Studie veröffentlicht, wonach etwa ein Drittel der Bevölkerung in den Industrieländern Einsamkeit erleben. Jeder 12. erfährt Einsamkeit in einem Ausmaß, das zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen kann. Das sind ja enorme Zahlen. Nehmen Sie das auch so wahr? Ja, extrem. Und wir nehmen das auch über alle Altersgruppen hinweg wahr. Also das hat eben auch nichts zu tun mit, ja, ich bin irgendwie in einem hohen Alter und deswegen komme ich nicht mehr so viel raus und deswegen fühle ich mich einsam, ganz im Gegenteil. Also es sind auch sehr, sehr viele junge Menschen, also egal welchen Alters, die Einsamkeit erfahren und wir sehen das tatsächlich sehr direkt auf der Plattform natürlich in Form von Beiträgen. Wir sehen das über Umfragen, die wir auch machen und von Geschichten, die uns dann eben erzählt haben, dass es wirklich sehr, sehr viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen eben gibt, die einfach teilweise wochenlang ohne echte soziale Kontakte sind. Das ist natürlich absolut erschrecklich und für so eine große Industrienation wie Unruhe ist das schon eher beschämend. Ja, es ist wirklich irritierend und ich glaube, da kann die Nachbarschaft wirklich auch ein Eisbrecher sein. Also da gibt es auch eine Geschichte, die sehr früh damals bei uns auf der Plattform schon passiert. Da hat eine Nachbarin die eben Krankheitsbedingte, also sie litt eben unter Depressionen und hat sich wirklich auch kaum noch getraut, das Haus zu verlassen. Damals eben übernehmen an DE, weil online und mit ein bisschen mehr Distanz dann sozusagen die Fühler wieder ausgestreckt und über die Plattform dann so ein bisschen den Weg zurück. Also hat sich dann mit einer Nachbarin so ein bisschen angefreundet, hat dann dem Sohn, glaube ich, dann irgendwann angefangen, Gitarrenunterricht zu geben. Also es durften so kleine Schritte sein und das ist, glaube ich, auch ganz wichtig und ich habe es ja gerade auch schon mal mit den lokalen Gewerben angesprochen. Also diese Zufallsbegegnungen auch, diese sich einfach mal grüßen, mal kurz Hallo sagen, mal so ein kurzer Schwatz im Hausflur oder beim Bäcker, das ist, das alleine ist schon unheimlich wichtig. Dann gibt es natürlich noch diese engen Bindungen, aber diese kurzen Interaktionen, dieses gesehen werden und angelächelt werden und das kann eine Nachbarschaft direkt und sofort leisten eigentlich. Und ja, da sind wir alle gefragt. Ja, bevor wir jetzt positiv weitermachen, fällt mir direkt eine Frage ein. Was glauben Sie, wieso sind wir heute da, wo wir sind? Warum ist so eine extreme Kälte und soziale Isolation eingezogen? Ja, ich glaube es gibt, ich glaube es liegt am Ende oder ich glaube es sind viele Dinge. Es ist so ein bisschen die Fragmentierung unserer Lebenswelten und Umstände. Also es ist, wir ziehen unglaublich häufig um. Also ich kann es jetzt nur noch mal so ein bisschen global im Sinne von, was die Zahlen sagen, auch betrachten. Wir tun unglaublich häufig um. Es finden sehr viele Trennung statt. So, dass das Alltags, das Arbeitsleben jetzt ganz neu, ganz aktuelles Arbeitsleben, ist einem riesigen Wandel unterworfen. Die Menschen arbeiten teilweise ausschließlich nur noch von zu Hause. Und während sie in dem ersten Moment vielleicht denken, das ist ganz bequem, merken sie vielleicht auch gar nicht, wie sehr sie das sozusagen isoliert und in einer Situation bringt, wo es ihnen immer schwerer fällt, tatsächlich einfach einen Fuß vor die Tür zu setzen. Und das ist ein ganz besonderer Aspekt, den ich auch immer wieder beobachte, dass viele Menschen so eine Ohnmacht verspüren, darin, dass sie selbst handlungsfähig sind. Also das globale Weltgeschehen zu betrachten und ständig eben brieselt zu werden, von dem was alles irgendwie, wie die Welt den Bach runtergeht sozusagen, ich sage es jetzt mal ganz der Lob, das führt zu einer gewissen Ohnmacht. Und ich glaube nicht mehr daran, dass ich irgendwie selbst wirksam sein kann. Und auch da macht das lokale Umfeld oder die Nachbarschaft so einen großen Unterschied, weil ich dort im kleinen Dinge tun kann oder eben zum Beispiel einfach mal jemand mit einer Bohrmaschine helfen. Das ist ein irreschönes Gefühl, übrigens, das empfehle ich immer wieder. Und plötzlich ich das Gefühl habe, da tue ich was und dann komme ich was zurück. Und das klingt so wahnsinnig banal, aber ich glaube, dass das ganz viele Menschen einfach auch schon ganz lange nicht mehr gemacht haben. Und man sich da dann irgendwie so den Kontakt verliert tatsächlich. Und das sind ja auch die vielen, vielen Gesundheitsrisiken, die damit einhergehen. Isolation ist ja noch nicht gefährlich. Einsamkeit kann gefährlich werden. Wie Sie sagen, viele haben nicht mehr das Gefühl, sie werden gehört. Sie haben irgendeine Form von Impact oder bewirken irgendetwas. Und das Risiko und das sagt ein Studie von Ipsos, auf dem vorzeitigen Tod ist signifikant höher, als bei Personen, die normales Sozialleben haben. Und natürlich Gemens und Kettleibigkeit und was da alles dazukommt. Nachbarschaft ist im Grunde hier ein erster Lebensretter. Ja, würde ich tatsächlich sagen. Also es ist eine Option und eine, die wirklich sehr naheliegend ist und auch sehr einfach dann doch umzusetzen ist erstmal. Wenn Sie jetzt sagen, Sie sind in 400 Städten, wie sieht das denn aus? Angenommen Sie gehen jetzt in kleinem Ort, irgendwas hier in der Nähe? Boah, ich kenn gar nicht viel Kleinmachno, keine Ahnung, ich gehe mal davon aus. Sie sind da nicht. Suchen Sie da jemanden vor Ort, mit dem Sie das zusammen machen oder machen Sie es alleine? Also das Prinzip ist tatsächlich so, also in den ersten Jahren war es wirklich so, dass wir aktiv dann eben nach einer Nachbarin, einem Nachbarn oder einer Gruppe gesucht haben, die wirklich als Einladende sich eben auch auf der Einladung standen, die wir dann verteilt haben. Also wir haben auch wirklich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass es immer so bei einer Community, man braucht immer 1, 2, 3 Leute, die irgendwie so die Zügel in der Hand haben oder die sagen, ich nehme das jetzt in die Hand und ich will, dass es das jetzt hier gibt. Und das haben wir in den ersten Jahren so gemacht. Und mittlerweile haben wir eigentlich tatsächlich überall schon so viele Anmeldungen, dass wenn wir dann eben eine neue Nachbarschaft eröffnen, eben schauen, ob es dort schon angemeldete Nachbarinnen oder Nachbarn gibt und die dann eben auch kontaktieren und sagen, wollt ihr als Einladende damit dabei sein. Ich würde gerne nochmal ein bisschen eintauchen wollen in ihrer Arbeit mit den Kommunen und mit dem Gewerbe. Gewerbe ist klar, Kommunen, Stadtverwaltung, Gemeindeverwaltung. Wie offen sind die denn für eine Zusammenarbeit mit ihnen? Gibt es da gemeinsame Projekte? Ja, also das Interesse grundsätzlich ist sehr groß. Es ist natürlich so, dass gerade der öffentliche Sektor und Verwaltung bestimmte Leitplanken haben, teilweise auch Restriktionen, teilweise tatsächlich auch ein bisschen unklar ist, welches Tressor jetzt eigentlich dann auch für uns zuständig ist. Also es ist ja auch irgendwie neu. Wäre es ja auch immer eine neue Form der Kollaboration. Also das macht es dann manchmal schon so ein bisschen schwierig zu identifizieren, mit wem spricht man jetzt im besten Fall eigentlich. Aber das Interesse grundsätzlich ist sehr groß. Es sind eben wie gesagt immer sehr lange Entscheidungswege. Aber da, wo der Wille da ist, sag ich jetzt mal, haben sich auch schon wirklich Kooperationen gefunden, sag ich jetzt mal. Also wir haben zum Beispiel mehrere Dörfer tatsächlich, wo eben die Bürgermeister oder Bürgermeisterinnen gesagt haben, ja, das will ich für mein Dorf, das brauche ich für mein Dorf. Also nur um ein Beispiel zu nennen in Mainburg, das ist im Norden Deutschlands, hat der Bürgermeister nebenan, die ihr relativ früh entdeckt und nutzt es wirklich ganz intensiv, um wirklich mit der Gemeinde im Austausch zu stehen. Er hat gesagt, er hat noch nie so leicht und so schnell Wahlhelfer und Wahlhelferinnen gefunden, wie sozusagen mit uns. Einfach weil er eine neue, quasi wie eine neue Zielgruppe plötzlich erschließen konnte und nicht immer nur die gleichen drei Fragen gefragt hat. Und also das sind eben so diese Optionen und Möglichkeiten und wie gesagt in Berlin wird es eben recht intensiv genutzt, um wirklich auch Einblick zu geben in die Bezirksarbeit und auch in die vielen Dinge, die tatsächlich der Bezirk dann auch zur Verfügung stellt, ob es jetzt Fördergelder sind für einen neuen Spielplatz oder sonstiges. Da ist man dann doch auch immer erstaunt, dass es da echt eine ganze Menge gibt, wovon man aber eben einfach nichts weiß. Sind denn schon große Unternehmen an Sie rangetreten? Ja, also wir sind immer wieder auf unterschiedlichen Ebenen mit größeren Unternehmen im Austausch. Also wir haben zum Beispiel während der Pandemie eine sogenannte Kaufneben-An-Aktion gestartet. Da haben wir damals zusammen mit PayPal eben lokalen Gewerben es ermöglicht, dass unsere Community dort eben Gutscheine kauft und PayPal das entsprechend verdoppelt. Also das war wirklich eine Aktion, die eben den lokalen Gewerben über diese Zeit helfen sollte. Also da schauen wir schon immer, dass wenn wir im Austausch gehen mit größeren Konzernen, dass es eben ja einfach inhaltlich auch passt zum Thema lokales Engagement oder Nachbarschaft. Also dass es einfach Marken sind oder Produkte, die irgendwie Sinn machen. Also wir haben uns zum Beispiel auch schon intensiv mit dem Thema Pflege natürlich beschäftigt. Also ein Riesenthema, also inwiefern kann die Nachbarschaft da eine Rolle spielen und wer könnte das mit uns realisieren, ob das jetzt ein Versicherer ist oder ähnliches. Also da gibt es ein paar große Themen, wo wir im Austausch stehen. Aber letzten Endes, wie gesagt, muss es passen und wir sind aber gleichzeitig auch eben sehr darauf fokussiert, unsere Mission sozusagen da weiter im Blick zu behalten und dann muss man immer schauen, ob man da den Weg gemeinsam gehen kann. Ich habe gelesen, dass Sie erste Schritte auch machen in Frankreich und in Spanien. Gibt es da schon erste Erfahrungen über die Sie sprechen können? Ja, also in die Plattformen in Spanien und Frankreich betreiben wir tatsächlich schon relativ lang. Also schon über, ich glaube in Frankreich sind es fast schon vier Jahre, in Spanien werden es drei. Also das heißt, da sind wir aktiv und da ist es, ich sage mal, die Themen sind vielleicht teilweise so ein bisschen anders gelagert, was die Nachbarn interessiert oder in welcher Form, wie sie sich austauschen. Aber das Interesse ist ähnlich groß und da kommen wir eben wieder zu dem Punkt, dass, ja, ich sage mal in unseren Industrienationen ähnliche Herausforderungen herrschen und da eben nebenan, die bzw. die lokalen Plattformen dann auch schon als Antwort dann irgendwie auch gesehen werden. Sehen Sie sich denn in Zukunft als europäisches Unternehmen oder ist es völlig klar, also Deutschland und eventuell noch ein bisschen... Also wenn ich weit in die Zukunft, also gerne, also deswegen haben wir ja auch uns nach Frankreich und nach Spanien gewagt, weil wir überzeugt davon sind, dass unsere Plattform den Mehrwert ja nicht ausschließlich nur in Deutschland stiften kann, sondern in jedem europäischen Land oder dass eigentlich viele Länder sozusagen davon profitieren können. Es ist eben tatsächlich und wir agieren ja auch einfach in einem wirtschaftlichen Umfeld und letzten Endes sind das dann tatsächlich auch ja unternehmerische Entscheidungen, wie weit wir da gehen können und dafür ist es jetzt eben einfach auch nochmal wichtig, dass wir in Deutschland noch den einen oder anderen Erfolg verbuchen können und dann können wir das Augenmerk auch nochmal Richtung Europa richten, aber momentan liegt die Konzentration wirklich auf Deutschland. Und was ist das nähere Ziel für Deutschland? Ja, nebenan die Ehe in ganz Deutschland, also eben wirklich die Nachbarschaften, alle Nachbarschaften eröffnet zu haben und es allen zu ermöglichen, bei uns teilzunehmen. Was glauben Sie, wie lange das dauern wird? Ja, das hängt natürlich von sehr vielen Faktoren ab, also von dem Interesse sozusagen, der Menschen, von unseren finanziellen Ressourcen und natürlich auch von unserer Teamgröße, das ist ja auch immer dann eine Frage der Logistik, aber ich würde jetzt schon hoffen, dass wir das in den nächsten 24 Monaten vielleicht zur Wirklichkeit werden lassen können. Das ist aber eine gute Zeit, 24 Monate, wenn ich es nicht unambitioniert, aber ich erhalte es. Es gibt durchaus Umstände unter denen, dass so machbar ist und das steuere ich irgendwie auch an. Sie haben ja inzwischen auch eine Stiftung gegründet und sind eine Partnerschaft, wie ich das gesehen habe, mit Bordermedien eingegangen. Es gibt einen Nachbarschaftspreis, den Sie ins Leben gerufen haben. Ihr bisheriges Fazit fällt wie aus? Dass wir sehr weit gekommen sind bis heute. Ich glaube, dass wir einen guten Weg gegangen sind, wirklich als Sozialunternehmen zu wirken, also sowohl Impact anzustreben als eben auch die finanzielle Unabhängigkeit, diesen Weg zu gehen und zu sagen, es muss sich am Ende selber tragen. Das ist so, wo ich sagen würde, da sind wir einen guten Weg gegangen. Wir haben aber gleichzeitig das Impact-Thema nicht aus dem Blick verloren. Wir haben tatsächlich mit der Stiftung noch mal was ins Leben gerufen und daneben gesetzt, was nicht diesen Marktgegebenheiten unterworfen ist, sondern sich unter anderen Regeln noch viel intensiver und auch mehr in der Tiefe noch mal mit dem Thema Nachbarschaft beschäftigen kann. Also all die Dinge, wo klar war, die können wir jetzt mit den Betreiben einer technischen Plattform nicht leisten. Das haben wir eben in die Stiftung gegeben und haben eben alles immer darauf ausgerichtet, möglichst viel Impact zu erzielen, im Sinne von es nebenan die eben möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen. Und wie gesagt, da sind wir noch lange nicht am Ende angekommen, aber eben doch schon viel erreicht mit diesen 2,5 Millionen Menschen. Wenn man sein Herzblut in eine solche Mission steckt, und das ist ja durchaus das, was ich jetzt von Ihnen hier bekomme, wie wird denn das Herzblut selber genährt? Also woher nehmen Sie denn Ihren Antrieb? Gab es da ein Auslöser, dass Sie sagen, ich brauche jetzt irgendwas mit Sinn? Ja, ich habe relativ früh festgestellt, dass wenn ich meine Zeit und mein Know-how, Dingen widme, die gut sind. Also ich beschreibe es tatsächlich immer so, weil ich auch nicht groß was davon halte, eben wie gesagt in Non- oder For-profit zu unterteilen, aber wo ich das Gefühl habe, ich kann Beitrag leisten und ich kann was verändern, dass ich dann wirklich einfach maximal motiviert bin und maximal Leistung abrufen kann. Das konnte ich glücklicherweise schon sehr früh erleben, weil ich eben, als ich nach dem Abitur nach Berlin gezogen bin, meine gute Freundin Claudia kennenlernen konnte, mit ihr damals den Verein Junge Helden gegründet habt, der Aufklärung zum Thema Organspende macht und dadurch, da das erste Mal erlebt habe und gleichzeitig aber mein Berufsleben hatte, was so ganz klassisch war und in der Agenturwelt und das habe ich auch immer irre gerne gemacht, einfach inhaltlich oder von der Arbeit, also mit Kommunikation, dann eben mein Geld zu verdienen sozusagen, aber auch gemerkt, wofür ich das mache, also für welche Marke, für welches Unternehmen hatte ein Rieseneinfluss auf meine Motivation und spätestens dann eben mit Nehmen an die E konnte ich das so gut miteinander in den Einklang bringen und sagen, wir können wir können wir wirtschaften und gleichzeitig können wir können wir was verändern und das treibt mich an und da brauche ich auch, ja, brauche ich keinen Lob von außen sozusagen, weil das ist eben das Tolle bei Social Impact oder Impact-Unternehmung, dass man es ja jeden Tag erlebt und jeden Tag sieht und das treibt mich tatsächlich auch jetzt im achten Jahr nebenan.de noch an. Wenn im Grunde, wenn jetzt alles möglich wäre, wie würde sie denn aussehen, die Stadt oder der Ort, die Gesellschaft, die Nachbarschaft von morgen? Ja, das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, würde da auf den Punkt zurückkommen, den wir Eingangs hatten, also ich glaube, die Stadt sollte eine, ja, eine Tolerante, eine solidarische Stadt sein, also eine, in der wir füreinander Initiative ergreifen, in der wir uns lokal unterstützen, auch wenn die Krisen eben global sind. Ich glaube an kurze Wege daran, dass eigentlich jede Nachbarschaft möglichst ausreichend Infrastruktur haben sollte, ob das jetzt die Bildungseinrichtungen sind, Nahversorgung, Treffpunkte, das glaube ich ist ein ganz entscheidender Punkt. Und tatsächlich in einer digitalisierten Stadt, ich finde, das sollten wir auch nicht vergessen. Also ich glaube, die digitale Entwicklung, digitale Infrastruktur ist tatsächlich auch eine Chance. Ich finde, wir sehen das nebenan.de ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man eben auch digitale Infrastruktur sehr sinnvoll zum Einsatz bringen kann. Und natürlich auch in einer Stadt, die ja, die weiter denkt, also eine gewisse Vision hat auch, wie eben überhaupt, also städteplanerisch jetzt zum Beispiel auch, ja, also Mitblick auf Klimawandel und Ähnliches. Also wie soll so eine Stadt, wie muss so eine Stadt eigentlich auch gebaut sein und dass sie eben auch in Zukunft bestehen kann. Und wenn Sie, Sie haben ja nun uns hier als, als Hörer, gibt es etwas, was wir jetzt tun könnten, um unseren Beitrag zu leisten? Ja, tatsächlich einfach nebenan, also Tür an Tür anfangen, ja, vielleicht einfach heute, wenn Sie nochmal vor die Tür gehen, mal den Blick ein bisschen schweifen lassen, vielleicht ohne, dass man, wie sich wieder die Kopfhörer in die Ohren gesteckt hat oder direkt aufs Smartphone guckt, einfach mal jemand mal Hallo sagen, mal ein nettes Wort wechseln, schauen, wenn vielleicht gerade jemand mal in der Helfende Hand braucht und natürlich bei uns registrieren. Das kann ich auch nur empfehlen. Genau, registrieren, genau, bei nebenan.de. Das war jetzt auch ein schönes Schlusswort, Frau Remers. Ich fand das jetzt wirklich sehr, sehr beeindruckend. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie schaffen etwas Gutes, sie stärken das Wir-Gefühl in der Gemeinschaft, sie beziehen die Gesellschaft mit ein und das alles im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen und, und, und. Es war mir eine große Freude, heute mit Ihnen zu sprechen. Ich wünsche Ihnen alles, alles Gute und hoffentlich werden sich noch sehr viele Hörer heute hinsetzen und sich bei Ihnen anmelden. Vielen Dank fürs Gespräch. www.weforum.org oder auf siebillebaden.com